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Liebe Wikingerbegeisterte,

seit Ende letzten Monats ist das neueste von mir herausgegebene Buch zu den Wikingern erhältlich. 'Die Wikinger. Seeräuber und Krieger im Licht der Archäologie', erschienen als Sonderheft der Archäologie in Deutschland und als gebundenes Buch bei WBG, widmet sich der kriegerischen Seite der Wikinger.

Die richtige Antwort lautet natürlich 'Lindisfarne'. Vielen herzlichen Dank für die vielen Antworten!

Nun endlich ist – wieder einmal verzögert durch Covid-19 – die Festschrift zum 65. Geburtstag meines großen wissenschaftlichen Vorbildes, Mentors und Freundes Prof. Dr. Dr. Rudolf Simek erschienen!

Das kompette, über 700 Seiten starke Werk mit dem Titel 'Res, Artes et Religio: Essays in Honour of Rudolf Simek' kann auf der Seite des Verlages kostenfrei eingesehen und heruntergeladen werden. Mein Aufsatz, in dem ich die Figur des Zwerges der altnordischen Mythologie und Literatur mit dem archäologischen Befund von Kleinwüchsigkeit vergleiche, kann hier direkt heruntergeladen werden.

In dem jüngst von mir herausgegebenen Sonderheft 'Die Wikinger. Seeräuber und Krieger im Licht der Archäologie' der 'Archäologie in Deutschland' haben wir einige der ebenso ein- wie ausdrucksvollen Rekonstruktionszeichnungen des dänischen Künstlers Flemming Bau verwendet. Leider ist dabei nicht vermerkt worden, dass einzelne Abbildungen ursprünglich für die monumentale Auswertung des Fundmateriales von Haithabu durch Prof. Dr. Kurt Schietzel 'Spurensuche Haithabu. Archäologische Spurensuche in der frühmittelalterlichen Ansiedlung Haithabu : Dokumentation und Chronik 1963-2013' angefertigt wurden.

Es ist mir jedoch ein besonders wichtiges Anliegen, darauf hinzuweisen, dass diese Zeichnungen – wie bspw. die Transportszene auf S. 80 –, die das Buch 'Spurensuche Haithabu' so anschaulich machen, nach den Ideen von Prof. Schietzel enstanden sind.

Unter Publikationen ist nun eine Reihe von populärwissenschaftlichen Artikel aus der 'Archäologie in Deutschland' als pdf abrufbar, bspw. zu der Etablierung der Kiewer Rus oder der Kolonialisierung Grönlands, Frauen und Waffensymbolen, zu Tattoos und anderen Körpermodifikationen oder zu Katzen in der Wikingerzeit.

Unter Artikel findet sich nun ein Text zu Waffen und Kriegssymbolik in der wikingerzeitlichen Frauentracht, den mein guter Freund und Kollege Leszek Gardeła und ich vor einiger Zeit für die 'Archäologie in Deutschland' geschrieben hatten.

Seit gestern ist das neue Sonderheft der Archäologie in Deutschland zu Krieg und Gewalt in der Wikingerzeit als Paperback erhältlich, die gebundene Ausgabe folgt nächste Woche.

Ich bin enorm glücklich über das tolle Ergebnis! Das Heft – so man das bei fast 140 Seiten und etwa 1,5 cm Stärke überhaupt so nennen darf – enthält zwei Dutzend spannende und interessante Texten zu unterschiedlichsten Aspekten von Krieg und Gewalt in der Wikingerzeit von einem Dutzend Wissenschaftlern und über 100 Illustrationen.

Es war toll, neben einigen altbekannten Freunden und Bekannten auch mit neuen Kollegen zusammenarbeiten zu können und deren Forschungen präsentieren zu dürfen!

Ich bedanke mich daher ganz herzlich bei allen Beteiligten, besonders bei den Autoren – Klas Wikström af Edholm, Leszek Gardeła, Kamil Kajkowski, Thorsten Lemm, Kerstin Odebäck, Sigmund Oehrl, Ben Raffield, Tobias Schade, Rudolf Simek, Dirk H. Steinforth und Sixt Wetzler – sowie bei der Redaktion der Archäologie in Deutschland und der WBG, ganz besonders bei Annine Fuchs und Holger Kieburg für die großartige Unterstützung und das Engagement!

Covid19-bedingt etwas verspätet ist diese Woche endlich ein Artikel veröffentlicht worden, den ich zusammen mit meiner Kollegin Valerie Palmowski geschrieben habe und in dem wir die drei bislang bekannten Fälle von intentionalen Schädeldeformationen der skandinavischen Wikingerzeit aus archäologischer, anthropologischer und vor allem identitätstheoretischer Perspektive diskutieren.

Der Beitrag ist erschienen in der Fachzeitschrift 'Germania' und kann hier heruntergeladen werden.

Am 23. Februar nächsten Jahres erscheint bei wbg/Theiss das von mir herausgegebene Buch 'Die Wikinger. Seeräuber und Krieger im Licht der Archäologie' als Sonderheft 20/2021 der Archäologie in Deutschland.

In dem reichhaltig bebilderten Buch werden durch ein Dutzend Wissenschaftler (darunter Rudolf Simek, Sigmund Oehrl, Leszek Gardeła, Dirk H. Steinforth, Ben Raffield, Tobias Schade, Thorsten Lemm, Sixt Wetzler) auf über 130 Din A4-Seiten zentrale Aspekte zu Krieg und Gewalt in der Wikingerzeit diskutiert. Themen sind u. a. Bewaffnung, Befestigungen und Kriegsführung, Erziehung und Kriegerideale, Sklaverei und Menschenopfer, Berserker und die Rolle der Frau bei Krieg und Gewalt.

Das Buch wird sowohl als Hardcover veröffentlicht, wie auch als Sonderheft für die Archäologie in Deutschland.

Einige neue populärwissenschaftliche Artikel zu den Themen Körpermodifikationen inklusive Tätowierungen und Schädeldeformierungen bei den Wikingern sowie zu Katzen in der Wikingerzeit, die in der letzten Zeit in der 'Archäologie in Deutschland' erschienen sind, lassen sich nun hier auch online einsehen.

In der aktuellen Archäologie in Deutschland ist ein Artikel von Leszek Gardeła und mir erschienen, in dem wir Waffensymbole im wikinzerzeitlichen Frauenschmuck diskutieren.