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In dem Sonderforschungsbereich 'RessourcenKulturen' (SFB 1070), in dem ich die letzten Jahre an der Universität Tübingen gearbeitet habe, haben wir nun als Ergebnis der letzten Förderphase einen Sammelband herausgegeben, in dem wir aus unterschiedlichen Perspektiven die Definition und Bedeutung von ‚Ressourcen‘ diskutieren. Der gesamte Band kann hier kostenlos heruntergeladen werden.

In meinem Beitrag habe ich mich damit beschäftigt, wie Bestattungen und Gräber in der Wikingerzeit als eine Art von Ressource genutzt worden sein könnten, um dadurch eine spezifische Identität zu signalisieren und so Ansprüche auf Besitz oder Herrschaft zu präsentieren oder zu konstruieren. Mein Beitrag kann hier heruntergeladen werden.

In dem neuesten Newsletter der Deutschen Gesellschaft für Ur- und Frühgeschichte e.V. (DGUF) werden anlässlich des Jubiläums der 100. Ausgabe Themen diskutiert, über die man in der Archäologie spricht oder dringend sprechen sollte. Ich habe mich daran mit einem Beitrag zur Rolle der Medien in der Vermittlung von Archäologie beteiligt. Den kompletten, über 100 Seiten starken Newsletter kann man >hier< herunterladen.

Dieser Tage erscheint der Sammelband 'Viking Age Slavery' als Ergebnis der internationalen Konferenz 'Slaves, Serfs and Free Labour in Medieval Northern Europe' an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn im Oktober 2019.

Der Sammelband wurde von Hanne Østhus, Rudolf Simek und mir herausgegeben und enthält auf 226 Seiten zehn Aufsätze von führenden Wissenschaftlern zur Sklaverei in der skandinavischen Wikingerzeit. Er wird in den nächsten Tagen über den Buchhandel für günstige 29,90 € erhältlich sein.

Liebe Wikingerbegeisterte,

seit Ende letzten Monats ist das neueste von mir herausgegebene Buch zu den Wikingern erhältlich. 'Die Wikinger. Seeräuber und Krieger im Licht der Archäologie', erschienen als Sonderheft der Archäologie in Deutschland und als gebundenes Buch bei WBG, widmet sich der kriegerischen Seite der Wikinger.

Die richtige Antwort lautet natürlich 'Lindisfarne'. Vielen herzlichen Dank für die vielen Antworten!

Nun endlich ist – wieder einmal verzögert durch Covid-19 – die Festschrift zum 65. Geburtstag meines großen wissenschaftlichen Vorbildes, Mentors und Freundes Prof. Dr. Dr. Rudolf Simek erschienen!

Das kompette, über 700 Seiten starke Werk mit dem Titel 'Res, Artes et Religio: Essays in Honour of Rudolf Simek' kann auf der Seite des Verlages kostenfrei eingesehen und heruntergeladen werden. Mein Aufsatz, in dem ich die Figur des Zwerges der altnordischen Mythologie und Literatur mit dem archäologischen Befund von Kleinwüchsigkeit vergleiche, kann hier direkt heruntergeladen werden.

In dem jüngst von mir herausgegebenen Sonderheft 'Die Wikinger. Seeräuber und Krieger im Licht der Archäologie' der 'Archäologie in Deutschland' haben wir einige der ebenso ein- wie ausdrucksvollen Rekonstruktionszeichnungen des dänischen Künstlers Flemming Bau verwendet. Leider ist dabei nicht vermerkt worden, dass einzelne Abbildungen ursprünglich für die monumentale Auswertung des Fundmateriales von Haithabu durch Prof. Dr. Kurt Schietzel 'Spurensuche Haithabu. Archäologische Spurensuche in der frühmittelalterlichen Ansiedlung Haithabu : Dokumentation und Chronik 1963-2013' angefertigt wurden.

Es ist mir jedoch ein besonders wichtiges Anliegen, darauf hinzuweisen, dass diese Zeichnungen – wie bspw. die Transportszene auf S. 80 –, die das Buch 'Spurensuche Haithabu' so anschaulich machen, nach den Ideen von Prof. Schietzel enstanden sind.

Unter Publikationen ist nun eine Reihe von populärwissenschaftlichen Artikel aus der 'Archäologie in Deutschland' als pdf abrufbar, bspw. zu der Etablierung der Kiewer Rus oder der Kolonialisierung Grönlands, Frauen und Waffensymbolen, zu Tattoos und anderen Körpermodifikationen oder zu Katzen in der Wikingerzeit.

Unter Artikel findet sich nun ein Text zu Waffen und Kriegssymbolik in der wikingerzeitlichen Frauentracht, den mein guter Freund und Kollege Leszek Gardeła und ich vor einiger Zeit für die 'Archäologie in Deutschland' geschrieben hatten.

Seit gestern ist das neue Sonderheft der Archäologie in Deutschland zu Krieg und Gewalt in der Wikingerzeit als Paperback erhältlich, die gebundene Ausgabe folgt nächste Woche.

Ich bin enorm glücklich über das tolle Ergebnis! Das Heft – so man das bei fast 140 Seiten und etwa 1,5 cm Stärke überhaupt so nennen darf – enthält zwei Dutzend spannende und interessante Texten zu unterschiedlichsten Aspekten von Krieg und Gewalt in der Wikingerzeit von einem Dutzend Wissenschaftlern und über 100 Illustrationen.

Es war toll, neben einigen altbekannten Freunden und Bekannten auch mit neuen Kollegen zusammenarbeiten zu können und deren Forschungen präsentieren zu dürfen!

Ich bedanke mich daher ganz herzlich bei allen Beteiligten, besonders bei den Autoren – Klas Wikström af Edholm, Leszek Gardeła, Kamil Kajkowski, Thorsten Lemm, Kerstin Odebäck, Sigmund Oehrl, Ben Raffield, Tobias Schade, Rudolf Simek, Dirk H. Steinforth und Sixt Wetzler – sowie bei der Redaktion der Archäologie in Deutschland und der WBG, ganz besonders bei Annine Fuchs und Holger Kieburg für die großartige Unterstützung und das Engagement!

Covid19-bedingt etwas verspätet ist diese Woche endlich ein Artikel veröffentlicht worden, den ich zusammen mit meiner Kollegin Valerie Palmowski geschrieben habe und in dem wir die drei bislang bekannten Fälle von intentionalen Schädeldeformationen der skandinavischen Wikingerzeit aus archäologischer, anthropologischer und vor allem identitätstheoretischer Perspektive diskutieren.

Der Beitrag ist erschienen in der Fachzeitschrift 'Germania' und kann hier heruntergeladen werden.