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Größter wikingerzeitlicher Silberschatz Dänemarks entdeckt

Nicht selten kommt der Archäologie der Zufall zu Hilfe. 1975 wurde der Silberschatz von Häffinds, Bur sn, auf Gotland durch eine Schulgruppe in einem Kaninchenbau entdeckt. Ein Kaninchen hatte beim Graben ein vergrabenes Keramikgefäß beschädigt und die darin deponierten Silbermünzen aus dem Gefäß heraus in den Bau verlagert. Ein ähnlicher Zufall führte nun zur Entdeckung des größter bislang bekannten wikingerzeitlichen Silberschatz in Dänemark. Im Norden Jütlands stieß der anonyme Finder bei der Gartenarbeit auf ein Keramikgefäß, in dem über 700 Silberobjekte deponiert waren. Spätere Analysen ergaben, dass es sich vor allem um Silberbarren und Armringe sowie Silberschrott und 47 Münzen handelte, die vermutlich im 10. Jh. vergraben worden waren. Mit einem Gesamtgewicht von 18,5 Kilo ist der Schatz fast dreimal so groß wie der bis dahin größte wikingerzeitliche Silberschatz aus Dänemark, der Terslev-Schatz. Der bislang größte bekannte wikingerzeitliche Silberschatz Skandinaviens – der Schatzfund von Spillings auf Gotland – wiegt nochmal deutlich mehr: ganze 67 Kilo Silber und 20 Kilo Bronze waren in drei vermutlich zusammengehörigen Deponierungen vergraben worden.

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